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Muttersprachenprinzip

Das Muttersprachenprinzip sichert die sprachliche Qualität dadurch, dass ÜbersetzerInnen nur in ihre Muttersprache übertragen. Bei inhaltlich anspruchsvollen Texten kann es allerdings angebracht sein, davon abzugehen. 

Wir sind bestrebt, unseren KundInnen qualitativ hochwertige Übersetzungen zu liefern beziehungsweise in Dolmetschsituationen die Kommunikation zu sichern. In der Übersetzungsbranche wird häufig das Muttersprachenprinzip als primär qualitätssicherndes Mittel betrachtet. Wir sind jedoch der Überzeugung, das Muttersprachenprinzip kann nicht pauschal auf alle Übersetzungs- und Dolmetschanforderungen angewandt werden.

Das Muttersprachenprinzip bedeutet im Translationsprozess, dass aus einer Fremdsprache (Ausgangssprache) in die jeweilige Muttersprache (Zielsprache) übersetzt oder gedolmetscht wird. Die Vertreter des Muttersprachenprinzips argumentieren, nur mit dem Muttersprachenprinzip könne sichergestellt werden, dass die Übersetzung nicht nur grammatikalisch und stilistisch korrekt ist, sondern auch alle Nuancen und Details des Originals widerspiegelt.

Wir sind davon überzeugt, dass das Muttersprachenprinzip kein Patentrezept für gute Übersetzungen und Verdolmetschungen ist. Zusätzlich ist jedem Fall eine hohe Fremdsprachenkompetenz und Fachkompetenz erforderlich. Das Muttersprachenprinzip ist sinnvoll, wenn ein sprachlich anspruchsvoller Ausgangstext wie ein Werbetext auch in der Zielsprache besonders ansprechend formuliert werden muss

Wenn es aber darum geht, inhaltliche Details in einem schwer verständlichen Ausgangstext genau zu erfassen, kann es genauso sinnvoll sein, eine ÜbersetzerIn oder DolmetscherIn einzusetzen, deren Muttersprache die Ausgangssprache ist. Hier besteht größere Sicherheit, dass der Ausgangstext in allen Details verstanden wird und inhaltlich korrekt übersetzt wird.

Kundengerechte Lösungen erreichen wir durch den Einsatz kompetenter Fachübersetzer für die jeweilige Aufgabenstellung.