Tribologie
Tribologie befaßt sich mit der Untersuchung, Beschreibung und Optimierung von Reibung, Schmierung und Verschleiß.
Die Tribologie beschreibt und untersucht das Phänomen der Reibung und Schmierung und den daraus resultierenden Verschleiß. Das Wort Tribologie hat griechische Wurzeln (tribos: reiben) und wurde in den 60er Jahren in England mit der Bedeutung „Wissenschaft von Oberflächen in Relativbewegung und Wechselwirkung zueinander“ geprägt. Die Gesellschaft für Tribologie definiert folgendermaßen: „Tribologie ist die Wissenschaft und Technik von aufeinanderwirkenden Oberflächen in Relativbewegung. Sie umfasst das Gesamtgebiet von Reibung und Verschleiß, einschließlich Schmierung, und schließt entsprechende Grenzflächenwechselwirkungen sowohl zwischen Festkörpern als auch zwischen Festkörpern und Flüssigkeiten, konsistenten Stoffen oder Gasen ein.“
Die Tribologie hat zum Ziel Betriebssysteme funktionell, ökonomisch und ökologisch zu optimieren. Es werden somit die Betriebssicherheit von Maschinen und Anlagen gesteigert, die Produktionskosten gesenkt Ressourcen geschont.
Die Anwendung der Tribologie erstreckt sich auf Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Instandhaltung von mechanischen Bewegungssystemen in den verschiedensten Industriezweigen.
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